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16. Januar 2017

weißeste Feier der Abgeschiedenheit











"Gibt es noch Böses,
wo Schnee liegt?
Verhüllt, verfernt er nicht
alles zu Nahe und Harte
mit seiner beschwichtigenden
Weichheit, und dämpft selbst
die Schritte des Lautesten
in Leise?" 



aus dem Gedicht "Schnee" von Francisca Stoecklin (1894 - 1931)


13. Januar 2017

Winterrose








"Belles frileuses qui sont nées
quand le soleil embrasait l’air
au premier souffle de l’hiver
les roses sont étonnées ... 

Au lieu des tièdes matinées
ou riait l’azur frais et clair,
pourquoi ce ciel couleur de fer
pourquoi ces brèves journées? 

Courbant le front languissamment,
elles ont le pressentiment
de leur courte vie épuisée ... 

 Un frisson passe dans leurs cœurs
et je crois bien qu’à la rosée, 
elles mêlent parfois leurs pleurs."


Paul Collin
(1845 - 1915)




7. Januar 2017

Eiszeit







"Nun stehst du starr‚
Schaust rückwärts ach! wie lange schon!
Was bist du Narr
Vor Winters in die Welt — entflohn?" 


aus dem Gedicht "Vereinsamt"
von Friedrich Wilhelm Nietzsche



2. Januar 2017

vom Schnee geküsst







"Ich wüsste gern, ob der Schnee die Bäume und die Felder liebt, wo er sie so zärtlich küsst."


Lewis Carroll (1832 - 1898)

1. Januar 2017

Neujahr



"Marie Curie" am Morgen des 1.1.17 im Garten




" ... und wo eine Träne fällt,
blüht auch eine Rose ..."


aus "Neujahrslied" von
Johann Peter Hebel
(1760 - 1826)